Dämmstoffoffensive

Dämmen – Argumente Pro WDVS
Behaglichkeit – angenehme Wärme in den eigenen vier Wänden und dies zu bezahlbaren Preisen:

 

 Zuschüsse
Wie viel gibt's wofür und von wem? Einfach online anzeigen lassen:

www.caparol.de
oder
www.daemmoffensive.de

 


Die Energiebilanz eines Hauses bekommt eine immer größere Bedeutung. Steigende Kosten der Energieträger wie Öl und Erdgas schärfen das Bewusstsein, wie wichtig eine moderne, gedämmte Gebäudehülle ist.

Moderne  Wärmedämmverbundsysteme leisten einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und CO².
Die wichtigsten Argumente im Überblick:

 

• Ökologie
• Ökonomie
• Wohnkomfort
• Gesundheit
• Werterhalt der Bausubstanz
• Gestaltungsvielfalt
• Sicherheit durch geprüfte Systeme

 

Jedes Wärmedämm-Verbundsystem spart bezogen auf die beheizte Wohnfläche zum einen Energie, zum anderen wird der Schadstoffausstoß hierdurch reduziert. Da jedes Gebäude für sich ein Unikat darstellt, empfiehlt sich eine detaillierte Berechnung des Einsparpotenzials unter Zuhilfenahme des bedarfsorientierten Energieausweises.

 

Fakt ist:
Wärmedämm-Verbundsysteme sparen als passive Systeme aktiv Heizöl oder vergleichbare Primärenergie und reduzieren den Schadstoffausstoß – vor allem von CO².


Ökonomie:
Die Mehrkosten für Wärmedämm-Verbundsysteme bei bestehenden Gebäuden rechnen sich für jeden Bauherren. Wohnkomfort-Wärmedämm-Verbundsysteme reduzieren nicht nur die Heizkosten im Winter, sondern minimieren auch die Aufheizung der Gebäudehülle im Sommer und beugen so der Rissbildung im Mauerwerk vor.

 

 

Hauptverband Farbe, Gestaltung, Bautenschutz

Hahnstraße 70
60528 Frankfurt a.M.
www.farbe.de

 

Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden e. V.

(GWF)Hahnstraße 70
60528 Frankfurt a.M.

www.farbe-gwf.de

 

Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme
e.V.Fremersbergstr. 33
76530 Baden-Baden
www.heizkosten-einsparen.de

 

 

 

 

Schimmelpilze in Wohnräumen

 

Herbst und Winter Schimmel im Haus?

Einleitung:
Schimmelpilze sind einfache Organismen, die nahezu überall gedeihen, sofern die klimatischen Voraussetzungen gegeben sind. Für Ihren Stoffwechsel brauchen sie lediglich Feuchte, Wärme und ein wenig (in Material) gebundenen Kohlenstoff.
Diese Bedingungen finden wir in immer mehr Wohnungen und vor allem in Bürobauten der jüngsten Generation. Fehler bei der Planung und beim Bau, sowie das Fehlverhalten (mangelhafte Lüftung, etc.) von Seiten der Bewohner führen zur Bildung von Schwitzwasser und zur raschen Ausbreitung der unbeliebten "Zersetzungshelfer", welche sich oftmals schädigend auf den Körper auswirken können.
Die Verschuldensabgrenzung ist Gegenstand vieler Gerichtsprozesse. Damit es aber soweit gar nicht kommt, können alle Beteiligten im Vorfeld auf einige Dinge achten:

Der Pilz und seine Lebensweise:
Wie Eingangs erwähnt sind die meisten Schimmelpilze äußerst anspruchslose Lebensformen. Sie können lange ohne Nahrung sein. Doch sobald sie geeignete Bedingungen vorfinden, beginnt das Wachstum erneut. Der oberflächliche Teil eines Pilzgeflechtes gleicht der Spitze eines Eisbergs - der im Untergrund befindliche Teil ist in der Regel weitaus größer, als der sichtbare Anteil.
Zur Zeit sind ca. 15000 verschiedene Sorten in der wissenschaftlichen Diskussion, die Zahl der tatsächlich vorkommenden dürfte allerdings weitaus geringer sein. Zu den bekanntesten Vertretern zählen die Pilze aus der Penicillium (Penicillin als Medikament) und der Aspergillus-Gruppe.
Alle Pilze pflanzen sich über Sporen fort, die sie als feinen, in der Regel nicht sichtbaren Staub an die Atmosphäre abgeben. Diese Sporen finden sich überall in der Luft, so lange sie aber nicht in größeren Mengen auftreten, bereiten die meisten von ihnen keine Probleme. Einige wenige Vertreter sind allerdings in der Lage, bereits in kleinsten Mengen tödlich zu wirken. So führt man beispielsweise den "Fluch der Pharaonen" auf einen Pilz Namens Aspergillus Flavus zurück.
Doch Pilze haben nicht nur negative Aspekte - ohne sie wäre das Leben gar nicht möglich. Im Wurzelbereich der Pflanzen, im Kompost, im Boden, in der Käserei und an vielen anderen Orten sind sie unentbehrliche Helfer.

Feuchte Wände - kranke Bewohner
In unserer schnelllebigen Zeit ist es leider völlig unüblich geworden, die Häuser wie früher "trockenzuwohnen". Noch Anfang dieses Jahrhunderts war es die Regel, ein neues Haus mindestens einen Winter lang auszutrocknen bevor man einzog.
Oftmals halfen hier die Ärmsten der Armen mit, indem sie derartige Bauten bezogen und trockenheizten.
Auch später ließ man die Neubauten mindestens über Winter unverputzt, damit die Wärme die Feuchtigkeit zur kälteren Seite hin - also nach draußen treiben konnte. Ist das Bauwerk erst einmal trocken, wird bei einer ordnungsgemäßen Bauausführung und normalen Nutzung, die eine gründliche und häufige Lüftung beinhaltet, niemals Schimmel einziehen.
Sollte dies aber geschehen muß für eine schnelle und umfassende Abhilfe gesorgt werden, da einige Vertreter schwerste Allergien und diverse Krankheiten auslösen können.
Die in der Literatur beschriebenen Krankheitsbilder sind vielfältig. Sie reichen von diversen Allergien, über entzündliche und degenerative Erkrankungen bis hin zum Krebs. Auslöser sind hier sowohl die Pilze selbst, als auch ihre Stoffwechselprodukte. Schimmelpilze können sich auf der Haut niederlassen (einige Vertreter gehören sogar dort hin!) als auch über die Lunge oder die Nahrung in den Körper gelangen.

Ursachen der Feuchte- und Schimmelbildung
Die Ursachen liegen in den allermeisten Fällen zum überwiegenden Teil bei den Bewohnern. In seltenen Fällen sind o. g. Fehler beim Bau, undichte Dächer oder mangelhafte Isolierung bzw. Abdichtung der eigentliche Grund.

Unsere wärmegedämmten Häuser mit ihren gasdichten Fenstern bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit von Seiten ihrer Nutzer. Während der Luftaustausch früher durch die Ritzen im Bauwerk (Fenster, Türspalt, Kamin, etc.) erfolgte und die Inneneinrichtung die Feuchte ausgleichen konnte (porenoffene Oberflächen, Massivholz, etc.) ist dies heute nicht mehr der Fall.

Vielmehr muß dafür gesorgt werden, daß mindestens drei mal täglich für 5 Minuten stoßgelüftet wird, damit sich die Innenluft vollständig austauscht.

Schräggestellte Fenster reichen nicht aus und tragen auch nicht zu einem guten Raumklima bei, da der Luftaustausch völlig zu vernachlässigen ist. Die abkühlenden Wände, Scheiben und Fensterlaibungen führen aber zu einer enormen Verstärkung des Pilzbefalles. Desweiteren ist immer wieder zu beobachten, daß die Wohnungen falsch oder nur unzureichend beheizt werden. Es ist weder für die Energieeinsparung noch für den Erhalt der Bausubstanz sinnvoll, die Raumtemperatur tagsüber bei Abwesenheit unter 18 Grad Celsius abzusenken. Nur so ist gewährleistet, daß das Mauerwerk nicht zu stark auskühlt und die nach Feierabend kurzfristig erzeugte warme Wohnraumluft nicht an den Wänden kondensiert.

Bekämpfung
Die Bekämpfung sollte stets schnell und gründlich erfolgen. Entfernen sie befallene Oberflächen in weiterem Umkreis. Ist der Schimmel älter sollten Sie unbedingt prüfen ob er bereits in tiefer gelegene Schichten abgewandert ist. Wenn das der Fall ist, müssen Sie möglicherweise den Putz großflächig entfernen. Desweiteren ist unbedingt der Grund herauszufinden, warum der Schimmel ausgerechnet an dieser Stelle auftritt.

Gründe hierfür können sein:
Mangelnde Luftzirkulation durch zu eng stehende Möbel, "tote" Ecken, seltenes Lüften. Eine unzureichende Beheizung, wodurch das Mauerwerk immer kalt ist und somit die berüchtigten Wärmebrücken erzeugt. Ein starkes Temperaturgefälle innerhalb der Wohnung. Sobald warme Wohnzimmerluft auf kalte Schlafzimmerluft trifft wird die Erstgenannte sofort an den kältesten Stellen kondensieren. Über längere Zeit schräggestellte Fenster. Der hierdurch erzeugte Luftaustausch ist äußerst gering. Die Schimmelpilzbildung durch ausgekühlte Fenster und deren Stürze aber sehr wahrscheinlich. Während oder nach den folgenden "Ereignissen" muß vermehrt gelüftet werden, insbesondere, wenn mehrere der nachgenannten Punkte gleichzeitig auftreten: Trocknen der Wäsche innerhalb der Wohnung, Dampfbügeln, Duschen, Baden, Kochen, Schwitzen, viele Pflanzen in der Wohnung (insbesondere, wenn diese oberhalb der Heizkörper stehen!), stark erhöhte Raumtemperaturen, unkontrollierte Luftbefeuchter, etc.

Eine Zwangsbelüftung durch den Kamin, den Dunstabzug oder der Toilettenlüftung kann nur erfolgen, wenn ausreichend frische Luft von außen nachströmen kann - sonst wird nur der Luftdruck etwas vermindert, ein Austausch derselben findet nicht statt.

Weitere Hilfen: Negative Luftionen verhindern das Wachstum des Schimmels. Während in der lebensnmittelverarbeitenden Industrie riesige Gleichfeldgeneratoren und Ionisatoren diese Funktion erfüllen, gibt es für den privaten Haushalt nur wenige praktizierbare Lösungen.

Negative Kleinionen kommen in der Natur bei einer Schönwetterlage ausreichend vor - Sie müssen Sie nur hereinlüften. Eine starke Luftreinigung, verbunden mit einer angenehmen Befeuchtung und Ionisierung können spezielle Wasserstaubsauger erreichen. Markennamen: hyla, delphin und Rainbow. Nebeneffekt: der Leichengeruch der Filterstaubsauger entfällt, da diese Systeme keine Filtertüten haben. Bezugsquellen auf Anfrage.

Ein Strahlungsheizsytem, wie beispielsweise Randleistenheizungen, Wandheizungen, Grundöfen, u. A., erwärmen alles Massive bis in die Tiefe. Gleichzeitig kann die Raumtemperatur um bis zu 5 Grad tiefer liegen, als bei den gewöhnlichen Konvektionsheizungen (z. B. Rippenheizkörper, Konvektoren) mit geringer Wärmestrahlung. Geringere Lufttemperatur bei erhöhter Wandtemperatur bedeutet weniger Kondensation, weniger Treibhausklima, weniger Energiekosten, weniger Bakterien und weniger Staubverwirbelung. Auch das (vorübergehende) Entfernen der Fensterdichtungen an allen Fenstern um ca. 2/3 kann das Problem beheben. Das hierdurch wertvolle Energie zum Fenster herausgejagt wird, stimmt nur zum Teil - feuchte Klamotten lassen sich nämlich nicht heizen, trockene aber um so leichter und billiger! Das Anbringen von sogenannten "Zwangsentlüftungen" in der Küche, im Bad oder auch in feuchten Kellerräumen bringt eine deutliche Linderung, möglicherweise sogar eine Behebung der Schäden. Als Zwangsentlüftungen kommen Kamine, Ventilatoren oder auch o. g. Dunstabzugshauben (keine Umwälzhauben) in Betracht.

Wärmebrücken
Wenn dies alles keinen Erfolg bringt, bleibt nur die Suche nach Wärmebrücken im Bauwerk.
Wärmebrücken sind Zonen, an denen die Mauer - aus welchem Grund auch immer - kälter ist, als an anderen Stellen. Gründe sind nicht unbedingt eine mangelnde Bauausführung sondern in vielen Fällen ganz natürlich. Diese Zonen treten verstärkt an Wandabschlüssen, in Heizkörpernischen, Mauerecken, an Stellen wo Beton und Mauerwerk aufeinandertreffen, an Fenstern, Rolladenkästen und in allen anderen Bereichen auf, an denen Winkel oder dünnere Außenwandbereiche vorzufinden sind.
Wärmebrücken lassen sich nie ganz, aber dennoch weitgehendst ausschließen - vorausgesetzt der Bau und die Isolierung wurden technisch einwandfrei ausgeführt. Dies kann nur ein Fachmann mit entsprechender Erfahrung und meßtechnischer Ausrüstung prüfen.
In älteren Gebäuden spielt aufsteigende Feuchtigkeit, eine nachträglich aufgebrachte Isolierung (evtl. Innendämmung, Dampfsperren, etc.), die mangelnde Isolierung von Betondecken und Balkonen häufig eine Rolle, in Neubauten eine unzureichende Austrocknung oder eine mangelhafte Isolierung zum Erdreich, zur Tiefgarage oder auch eine verstopfte Drainage.
Sicherlich sind auch hier noch viele andere Lösungsansätze möglich - dies kann nur bei einer Ortsbesichtigung abgeklärt werden.

 

Zusammenfassung

Mehrmals täglich regelmäßig stoßlüften für ca. 5 Minuten.
Sämtliche Räume nie unter 18 Grad Celsius absinken lassen.

Nach dem Baden, Duschen, beim Wäschetrocknen in der Wohnung Fenster ganz öffnen - schrägstellen reicht nicht aus! Fenster nie schrägstellen, sondern stets ganz öffnen.

 

Schluss
Geraten Sie bei auftretendem Schimmel nicht gleich in Panik: Oftmals sind die Werte in der Innenraumluft trotz größerer Flecken nur geringfügig gegenüber der Außenluft erhöht.
Wir haben sogar schon umgekehrte Verhältnisse vorgefunden, bei denen die Außenluft trotz enormen Befalles der Wohnung um das 5-fache stärker belastet war, als die Innenraumluft. Diese Erkenntnis sollte sie allerdings auch nicht dazu verführen gar nichts zu tun, denn die frühzeitige Erkennung der Ursachen und eine schnellstmögliche Sanierung führt zu einer kostengünstigen und effektiven Lösung.

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